Alles was Adobe noch bleibt – der Mac
Allgemein Samstag, 24th April, 2010
Doch kein Flash fürs iPhone
Es ist schon einige Tage her, dass Apple einen neuen Lizenzvertrag für App Entwickler des iPhones veröffentlicht hat. Dieser hatte ausgesagt, dass auch nicht über Drittanbieter Flash Anwendungen auf dem iPhone laufen dürfen. Somit hatte Apple Adobe sämtliche Eingänge zum iPhone geschlossen. Das einzige was jetzt noch für Flash Entwickler bei Apple bleibt, sind die Mac‘s.
Adobe ist mittlerweile zu einem Programm der Lächerlichkeit geworden. Kurz nachdem die Firma ein neues Paket rausgebracht hatte, hatte Apple den genannten Lizenzvertrag geändert. Dieses Paket beinhaltete eine Erweiterung für Entwickler damit diese über die Anwendung zur Entwicklung von Flash Anwendungen, Apps für das iPhone exportieren konnten. Nun ist auch dieser Weg für Adobe abgeschlossen.
Zwischen all der Abstinenz und den Verboten für Flash, bleibt jedoch ein Gerät für das Format über: Der Mac. Diese Modelle unterstützen Flash – auch wenn vielleicht unter Zwang wegen der weiteren Verbreitung im Internet und anderen Computern.
Doch was ist der eigentliche Grund für diese weitreichende Entscheidung Flash von Apples mobilen Geräten zu verbannen? Immerhin, ist Flash lange Zeit und jetzt noch immer, eins der wichtigsten Dateiformate für Videos und Anwendungen im Netz. So war auch Youtube lange Zeit mit Flash Formaten ausgerüstet gewesen. Durch die hohen Nutzerzahlen und den Bekanntheitsgrad, hatte Flash große Verbreitung gefunden. Erst kürzlich nach der Veröffentlichung des iPads, hatte ein Mitarbeiter der Firma den Leiter Steve Jobs angefragt was der Grund für die fehlende Flash Kompatibilität auf dem iPad sei. Dieser hatte ihm ärgerlich erklärt, dass Flash der Hauptgrund für Abstürze auf Apples Geräten sind. So etwas auch noch auch die mobilen Geräte zu bringen, wäre unverantwortlich. Wenn Jobs Recht hat, ist diese Entscheidung völlig nachvollziehbar.
Spannend bleibt jetzt zu sehen, wie Adobe mit dem veränderten Lizenzvertrag umgehen wird. Da der Umweg über Drittanwendungen nicht funktioniert, ist jetzt unklar, welchen Weg die Firma sonst einschlagen soll. Denn sollte Flash gänzlich dem iPhone und iPad fernbleiben, ist es vielleicht nur eine Frage der Zeit bis das Format völlig aussterben wird. Und damit gleichzeitig eine wichtige Säule von Adobe.
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