IGN Programmierer für iTunes Store angeheuert
Games Dienstag, 27th April, 2010Nun scheint Apple im App Store stärker mitmischen zu wollen. Dafür wurde ein Programmierer der Firma IGN als Entwickler eingestellt. Die Firma besteht aus mehreren Internetseiten die sich in erster Linie auf das vorstellen von Videospielen ausgerichtet haben.
Wie in einem amerikanischen Blog berichtet, soll Apple verstärkt auf das optimieren der Spiele – Seite im iTunes Store Wert legen. Der dafür angestellte Entwickler hatte bereits 13 Jahre lang in diesem Bereich Erfahrung sammeln können. In einem Blog Eintrag schrieb der nun für Apple arbeitende Matt Casamassina über seinen Wechsel: „Anfang Mai, werde ich als Global Editor Spiele Manager im App Store bei Apple beginnen. „Um es zusammenfassend zu sagen, werde ich die Kategorie Spiele im App Store leiten. Also wenn du demnächst durch iTunes surfst, wirst du Spiele vorfinden die wir mit meinem Team ausgesucht und organisiert haben. Ich könnte nicht glücklicher sein.“ Matt ist schon lange dem Klassiker Nintendo verfallen. Apple sei die einzige Firma die ihn davon wegbringen könnte schrieb er.
Statistisch gesehen, sind unter den Apps die Kategorie Spiele, einer der größten Einnahmen für Apple. Im Gegensatz zu anderen Rubriken, enthält diese auch Unterkategorien die wegen der großen Anzahl an Apps nötig wurden. Sollte Apples Plan wirklich aufgehen und Spiele vielleicht in noch größeren Mengen gekauft werden, wird die Firma bald eine weitere wichtige Säule durch das iPhone, iPad sowie den iPod Touch gründen können. Sämtliche dieser Geräte haben Zugang zum App Store.
Doch was genau könnten die Veränderungen sein die Apple in diesem Bereich einbringen will? Manche spekulieren von eigenen Spielen die die Firma herausbringen will. Sicherlich könnte wohl kaum eine andere Firma ein App so gut an das darauf laufende Gerät anpassen wie Apple. Entwickler könnten einfachen Zugang zu anderen Apps herstellen die sie ebenfalls entwickelt haben und so eine ganze Sammlung von Spielen herausbringen. Laut Lizenzvertrag ist es normalen Entwicklern untersagt Zugriff auf Apps wie z.B. iCal zu nehmen. Die Gefahr einer Infizierung durch Viren oder Hacker wäre damit zu groß.
Die Frage ist bei der Investition in dem Rubrik Spiele im App Store: Kann es das iPhone, iPad oder der iPod in so eine weltweit so stark verbreitete Kategorie schaffen? Ohne Frage, der Grundstein ist durch die hohe Anzahl der verkauften Geräte soweit geschaffen. Der Vorteil bei den Geräten mit dem Touchpad ist sicherlich, dass sie beinah jede Art von Steuerung annehmen könne. Ob es die klassische Ansicht der Tasten beim alten Gameboy ist oder eine Struktur wie bei dem Controller der Playstation, dank dem Bildschirm kann jede Schalfläche nach Bedarf verändert ausgerichtet und angepasst werden.
Ein weiterer Gedanke bei der Entwicklung die nun auf Matt Casamassina bald zukommt wäre sicherlich das Erweitern der Funktionen in den Spielen aus dem iTunes Store. Einige Spiele sind zurzeit schon mit einem Dienst ausgestattet, der auf Online Anmeldung beruht. Spieler melden sich bei einem Anbieter an und erhalten somit Anmeldedaten zu einer weiten Anzahl an Apps. Dort haben sie nun überall dieselben Daten und Freunde gespeichert. Einen ähnlichen Dienst könnte auch Apple anbieten. Vereinfacht wäre das sogar darin, dass jeder Nutzer von Apps bereits einen Account bei iTunes besitzt. Diesen mit dem Spiel selbst zu verbinden wäre eine weitere Verbindung die Apple weitere Verbreitung schaffen würde. Im Monat Mai werden wir sicherlich neues wissen und sehen können. (Informationsquelle – mouthonfire.com – macnn.com)

iTunes Store (Bild: Apple)
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